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KiA (Kinder in Afrika) e.V.

Über uns - Ein Verein stellt sich vor

Der deutsche Verein „Kinder in Afrika e. V.” (KiA) wurde im Januar 2006 mit dem Ziel gegründet, Hilfsprojekte in Afrika zu unterstützen. Die Idee dazu entstand, als Liese Meinhardt im Jahr 2004 für ein halbes Jahr als Volontärin bei der CHAIN Foundation Uganda lebte und arbeitete. Sie erlebte dort, mit wie viel Hingabe und Fürsorge die Mitarbeitenden sich trotz großer finanzieller Herausforderungen um Kinder und Hilfsbedürftige kümmern.

Zurück in Deutschland wuchs der Wunsch, diese Arbeit dauerhaft zu unterstützen. Gemeinsam mit Familie und Freunden gründete sie schließlich den Verein. Bis heute engagiert sich KiA vollständig ehrenamtlich und unterstützt seit über zwanzig Jahren die Arbeit der CHAIN Foundation Uganda. Ein zentraler Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von Patenschaften, dem Sammeln von Spenden sowie der praktischen und beratenden Begleitung vor Ort.

Viele Menschen tragen die Arbeit zudem ideell mit – durch Gebet, Weitererzählen und persönliches Engagement. So kann die Unterstützung kontinuierlich wachsen und immer mehr Kindern zugutekommen.

Matthias Mohr
(1. Vorsitzender)

Ich habe das große Glück, hier in Europa geboren zu sein und von Vorteilen wie guter Gesundheitsversorgung, Bildung, kostenlosen Schulen und stabilen sozialen Strukturen zu profitieren. In Uganda hingegen besteht in diesen Bereichen ein erheblicher Bedarf. Deshalb engagiere ich mich bei KiA, um das Projekt in Mukono zu unterstützen.

Frederik Meinhardt
(2. Vorsitzender)

Mein Ehrenamt für die Arbeit von KiA und der CHAIN Foundation macht mir viel Freude, weil ich sehe, wieviel ich mit meiner investierten Zeit bewirken kann. Durch die Besuche in Uganda und den regelmäßigen Austausch mit den Verantwortlichen sind wir immer nah an den Themen vor Ort dran, sehen, wo gerade ein besonderer Bedarf ist und bekommen immer schnell eine Rückmeldung, wie unsere Spenden eingesetzt wurden.

Ulrike Stübner
(Kassiererin)

KiA ist mein Herzensprojekt. Es gibt für mich nichts Besseres, als Zeit, Liebe und auch finanzielle Unterstützung dort zu investieren, denn all dies kehrt - um ein Vielfaches multipliziert- als Freude und Segen zu uns zurück. Ich bin so dankbar, sehen und miterleben zu dürfen, wie sich die Lebensgeschichten von Kindern verändern, weil Menschen durch ihre Spenden Hoffnung und neue Perspektiven schenken. So können wir gemeinsam dazu beitragen, die Welt ein Stück besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.

Gerda Mohr
(Patenschaftskoordination)

Die Mitarbeiter der Chain Foundation setzen sich mit großer Leidenschaft für Kinder und bedürftige Menschen in Uganda ein. Diese Hingabe beeindruckt mich sehr. Durch KiA haben wir die Möglichkeit, diese wertvolle Arbeit zu unterstützen – und genau deshalb engagiere ich mich von ganzem Herzen dafür!

Liese Meinhardt
(Initiatorin von KiA e. V.)

Als ich 2004 die CHAIN Foundation kennenlernte und die Liebe und Hingabe der Mitarbeiter für die bedürftigen Kinder sah, wusste ich, dass ich dieses wertvolle Projekt unterstützen möchte. Und auch nach über 20 Jahren bin ich bei jedem Besuch begeistert, wie unsere finanzielle Unterstützung unmittelbar bei den Bedürftigsten ankommt. Das macht mir große Freude.

Über CHAIN

Die CHAIN Foundation Uganda wurde im Jahr 2001 von dem damaligen Erzbischof der Anglikanischen Kirche, Dr. Livingstone Mpalanyi Nkoyoyo, gemeinsam mit Freunden gegründet. Der Name CHAIN steht für „Children Health Advocacy Initiative Network“.

Als unabhängige Nichtregierungsorganisation verfolgt CHAIN gemeinnützige Ziele und ist in ihrer Arbeit politisch und finanziell eigenständig.

Ausgangspunkt war die große Not vieler Straßenkinder und Waisen in Uganda. Dr. Nkoyoyo sah es als seine Aufgabe, diesen Kindern Schutz und Perspektiven zu bieten. Gemeinsam mit seiner Frau Ruth nahm er die ersten 40 Kinder in sein eigenes Zuhause auf und legte damit den Grundstein für die heutige Arbeit. Parallel dazu begann er, Spenden zu sammeln und Strukturen aufzubauen, aus denen schließlich das Kinderheim entstand.

Die Arbeit der CHAIN Foundation basiert auf christlichen Werten. Ziel ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen – darunter ehemalige Straßenkinder, Waisen und Kinder mit Behinderungen – ein sicheres Umfeld und eine gute Kindheit zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen sie individuell begleitet und gefördert werden, um später ein selbstständiges Leben führen zu können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.

Über Uganda

Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrika am Äquator und liegt zwischen Kenia, Südsudan, Demokratische Republik Kongo, Ruanda und Tansania am Victoriasee. Bekannt ist Uganda vor allem als die ‚Perle Afrikas‘ – ein Name, der die beeindruckende Vielfalt der Natur widerspiegelt. Das Land besticht durch seine üppigen, grünen Landschaften, eine artenreiche Tierwelt und das milde Klima, das es von vielen seiner Nachbarländer unterscheidet.

Uganda hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Nach den politischen Krisen und gewaltsamen Konflikten der 1970er- und 1980er-Jahre begann das Land ab den 1990er-Jahren eine Phase der Stabilisierung und des wirtschaftlichen Wachstums. Besonders die Landwirtschaft, der Handel und der Ausbau von Infrastruktur spielten dabei eine wichtige Rolle. Straßen, Schulen und Gesundheitszentren wurden vielerorts verbessert, wodurch sich die Lebensbedingungen vieler Menschen langsam erhöhten.

Auch die Bevölkerung Ugandas ist stark gewachsen. Heute leben über 50 Millionen Menschen in Uganda. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 17 Jahren, wodurch Uganda zu den jüngsten Ländern der Welt gehört. Rund 78 % der Bevölkerung sind jünger als 35 Jahre, und etwa die Hälfte aller Einwohner ist unter 15 Jahre alt. Diese junge Bevölkerung bietet große Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes, bringt aber auch Herausforderungen wie Arbeitslosigkeit und den Bedarf an mehr Schulen und Ausbildungsplätzen mit sich.

In den letzten Jahren hat Uganda außerdem Fortschritte im Bereich Digitalisierung und Energieversorgung gemacht. Dennoch steht das Land weiterhin vor großen Hürden: Fast 42 % der Bevölkerung leben nach wie vor in extremer Armut – das bedeutet, sie müssen mit weniger als 3 US-Dollar pro Tag auskommen und haben oft keinen Zugang zu sauberem Wasser, ausreichender Nahrung oder medizinischer Versorgung. Auch das schnelle Bevölkerungswachstum setzt die sozialen Systeme unter Druck. Trotz dieser Schwierigkeiten gilt Uganda heute als ein Land mit großem Entwicklungspotenzial und einer wichtigen Rolle in Ostafrika.